März 2018 Projekt: “Beruf im Blick” Die Jugendwerkstatt erhält von der Diakonie Deutschland Fördermittel für ihr Projekt “Beruf im Blick”, das sich an Schüler(innen) mit Migrations- hintergrund wendet und Ünterstützung zum Erwerb des Hauptschulab- schlusses als Grundlage eines erfolgreichen Berufseinstiegs anbietet. Das Projekt beginnt am 01.07.2018. Interessenten (Schüler(innen), Lehrer(innen), Schulen, Eltern, Betreuer usw. können sich schon jetzt bei uns melden. siehe Beruf im Blick Februar 2018 Beitrag zum Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Damme Immer neue Herausforderungen für die Jugendwerkstatt Es ist kaum zu glauben, aber die Jugendwerkstatt Damme kann sich auf eine 35jährige wechselhafte Geschichte berufen. Zur Hochzeit der Jugendarbeitslosigkeit im Jahre 1983 begann alles sehr bescheiden unter dem Motto „Da muss geholfen werden!“, und unsere evangelische Kirche half. Diese Tatkraft bewies die Jugendwerkstatt auch in Folgejahren bis heute immer wieder und nahm viele gesellschaftliche Herausforderungen zum Anlass, den dadurch betroffenen Jugendlichen die Hilfe anzugedeihen, die sie brauchten. So erfand sich die Jugendwerkstatt stets neu und wurde zu einem wichtigen Instrument, benachteiligte junge Menschen gesellschaftlich und beruflich zu integrieren. Auch vor ca. zwei Jahren war da so ein Moment, der uns wieder eine neue Richtung wies: Es kamen junge Menschen aus vielen Teilen der Welt und suchten Schutz. Einige davon fanden auch einen Weg zu uns. Hier erlernten sie ihre ersten deutschen Worte und Sätze in unserem Sprachtraining. Sie konnten sich beruflich erproben, orientieren und qualifizieren. Sie lernten unsere Kultur und unsere Mentalität kennen und fanden Unterstützung in vielen Fragen des täglichen Lebens. Bei uns fanden Christen, Muslime, Jesiden, Konfessionslose und Atheisten friedlich zueinander. Sie konnten sich ein Stück weit frei machen von den großen Problemen und dem erlittenen Leid. In den Jahren 2016 und 2017 haben 87 junge Flüchtlinge und 16 andere Ausländer die Jugendwerkstatt besucht. Viel davon haben mittlerweile Arbeit. 06.12.2017 Der Nikolaus ist da Wie in jedem Jahr konnten sich auch heute zumindest die “braven” Teilnehmenden über eine kleine Nikolausüberraschung freuen.   01.12.2017 Spende an die Jugendwerkstatt Die Jugendwerkstatt bedankt sich bei der Firma Internorm Kuststofftechnik GmbH in Damme für die großzügige Spende. Mit der Spende drückt die Firma Internorm ihre Anerkennung für die Arbeit der Jugendwerkstatt Damme aus. Die Jugendwerkstatt setzt die Spende zur Verbesserung der Betreuungsleistung für ihre Teilnehmenden ein Foto: Christine Grimme und die Firmenleitung der Internorm Kuststofftechnik GmbH überreichen Torsten Mennewisch von der Jugendwerkstatt Damme die Spende. 13.11.2017 Die neue AZAV-Trägerzulassung ist erteilt worden Die Jugendwerkstatt konnte im letzten externen Zulassungsaudit wieder voll überzeugen und erhielt ihr neues Zertifikat. 27.02.2017

Die Jugendwerkstatt Damme zieht ein positives Jahresresümee für 2016.

2016 haben 77 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren eine Berufsbildungsmaßnahme für Benachteiligte in der Jugendwerkstatt besucht. Diese recht hohe Zahl zeigt deutlich, dass nicht alle von den positiven Entwicklungen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt profitieren, weil sie den Anforderungen noch nicht entsprechen. Sie zeigt aber auch, dass es mit der Jugendwerkstatt ein passendes Angebot auch für diejenigen jungen Menschen gibt, die auf anderem Wege nicht zu erreichen gewesen wären. So kommen nicht nur junge Menschen in die Jugendwerkstatt, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (ALG II) erhalten, sondern auch welche, die aufgrund anderer Umstände nicht in den Genuss von Leistungen der Arbeitsverwaltung oder Sprach- und Integrationskursen kommen, z.B. noch nicht anerkannte Asylbewerber oder Schüler. Der Grund für den Besuch der Jugendwerkstatt und der noch nicht erfolgten Integration in den Arbeitsmarkt war vielfältig: insbesondere fehlende Schulabschlüsse, fehlende oder falsche berufliche Vorstellungen, in der Person liegende Vermittlungshemmnisse oder persönliche Lebenskrisen. Doch in 2016 stellte die hohe Anzahl von Migranten ohne Deutschkenntnisse eine ganz besondere Herausforderung dar. In einem eigens dafür aufgebauten Sprachtraining wurden insgesamt 49 Personen unterrichtet. Sie erhielten erste Sprachkenntnisse, um Alltagssituationen meistern zu können, aber v.a. auch berufs- und beschäftigungsbezogene Sprachkenntnisse. Gemeinsam mit den von der Stadt und der Caritas geförderten Ehrenamtlichen konnte die Jugendwerkstatt verlässliche 16 Unterrichtsstunden pro Woche Deutschunterricht anbieten und damit die „Sprachlosigkeit“ vieler junger Menschen auflösen. Förderlich war zudem die praktische Integration dieser Gruppe im Werkstattbereich, da dort die erworbenen Deutschkenntnisse die dominierende Verständigungsmöglichkeit untereinander war, denn die Teilnehmenden kamen aus 11 verschiedenen Ländern, in denen insgesamt 14 verschiedene Sprachen gesprochen werden. Doch auch die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die Aneignung arbeits- und ausbildungsmarktbezogener Schlüsselqualifikationen, die in Deutschland doch bemerkenswert anders sind als in so manch einem der Herkunftsländer der Jugendlichen, helfen den Jugendlichen auf dem weiteren Weg in die Berufstätigkeit. Die Migranten waren zu einem großen Teil anerkannte Flüchtlinge und damit ALG-II-Bezieher, die im Anschluss an der durch das Jobcenter geförderten Maßnahme in einen Integrationskurs wechselten. Eine weitere Gruppe bestand aus Asylbewerbern im laufenden Verfahren, die von anderen Integrationsleistungen ausgeschlossen waren und auf freiwilliger Basis ein Sprachtraining mit Werkstattanbindung besuchten. Hier gab es für einige Teilnehmer die Chance, nach Zustimmung der Ausländerbehörde und der Arbeitsagentur ein Praktikum und/oder eine Einstiegsqualifizierung zu absolvieren. Auch für die meisten der anderen Teilnehmenden war im Anschluss an die Jugendwerkstatt eine Besserung der eigenen Lebenssituation festzustellen. Das ging von Arbeitsaufnahme, Ausbildung, Schule bis hin zur Bewältigung gesundheitlicher Probleme oder der Realisierung von Wohnungs- oder anderen Wünschen. 07.01.2016

Sprachtraining für junge Migrant/-innen - Neuer Kurs ab dem 12.01.2016

German language training for young refugees and ofther young migrants. Am Dienstag, 12.01.2016, startet in der Jugendwerkstatt ein neuer Sprachtrainingskurs (Training Deutsch) für junge Asylbewerber/Flüchtlinge und andere Migranten. Interessenten können sich dort einfinden oder sich vorab unter der Telefonnummer 05491-5180 anmelden (Anmeldung gerne auch durch Betreuer/Integrationshelfer möglich, Platzzahl maximal 12 Personen). Auch die Teilnehmenden des bisherigen Sprachtrainings können an diesem Kurs teilnehmen. Das Sprachtraining ersetzt keinen Integrationskurs und ist freiwillig. Weitere Unterstützung und ein berufliches Training kann durch die Jugendwerkstatt erfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Wann? Dienstag Tuesday 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr When? Mittwoch Wednesday 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr Donnerstag Thursday     8:00 Uhr bis   9:30 Uhr Wo? Jugendwerkstatt der Diakonie in Damme Where? Wiesenstraße 6, 49393 Damme, Tel.: 05491—5180 Wer? Sozialintegrationsdienst und Jugendwerkstatt Damme Who? Caritas Sozialwerk St. Elisabeth Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. Kirchplatz 18, 49401 Damme Wiesentraße 6, 49401 Damme Tel. 05491—90 55 55 14 /-16 Tel. 05491 - 51 80 November 2015

ISO-Zertifikat bis 2018 erhalten

Im   Oktober   hatte   die   Jugendwerkstatt   das   Rezertifizierungsaudit   zur   DIN   EN   ISO   9001:2008   erfolgreich   absolviert.   Das   Audit   bestätigte   der   Jugendwerkstatt   ein   wirksames   und   normenkonformes   Qualitätsmanagementsystem.   Zum   01.11.2015   erhielt   die   Jugendwerkstatt   íhr   neues Zertifikat. ISO 9001:2008  zertifiziert Registriernummer: ZSS-2015-102 gültig bis 01.11.2018 O